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	<title>Gemälde &#187; Wissenswertes</title>
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		<title>Otmar Alt</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Jun 2010 08:19:46 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Otmar Alt ist ein K&#252;nstler der besonderen Art aus der Neuzeit. Er wurde 1940 in Wernigerode geboren und widmete sich nach seinem Studium der Malerei seinem forcierten Studiengebiet auf eine besondere Weise. W&#228;hrend seine Werke auf dem ersten Blick einem Bild eines begabten Kindes &#228;hnelt, dr&#252;ckt Otmar Alt eine tiefe Bedeutung und ganze Geschichten aus, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Otmar Alt ist ein K&#252;nstler der besonderen Art aus der Neuzeit. Er wurde 1940 in Wernigerode geboren und widmete sich nach seinem Studium der Malerei seinem forcierten Studiengebiet auf eine besondere Weise.<span id="more-1615"></span> W&#228;hrend seine Werke auf dem ersten Blick einem Bild eines begabten Kindes &#228;hnelt, dr&#252;ckt Otmar Alt eine tiefe Bedeutung und ganze Geschichten aus, die nur bei genauerem Hinsehen und der F&#228;higkeit, die Kunst zu verstehen, ersichtlich werden. Der meist sehr farbenfrohe Einsatz bei seinen Werken, ergibt eine verr&#252;ckte, chaotische, kreative Ausdrucksform, die aber in einem brillanten Ma&#223; dem Einsatz der Formen und K&#246;rper ergeben sind und schlie&#223;lich ein komplettes Bild ergeben. Hier wird eine besondere Form der gleichen Ebene f&#252;r Erwachsene und Kinder geschaffen, denn sowohl der bunte Blickfang, was vor allem Aufmerksamkeit bei Kindern weckt, aber auch die speziellen Titel, welche schlie&#223;lich eine h&#246;here Bedeutung f&#252;r all seine Werke erschafft, was wiederum vor allem die Sympathie von Erwachsenen erreicht, verbindet zwei besondere Eigenschaften, in jedem einzelnen Werk. Otmar Alt hat sich hier voll und ganz seiner eigenen Zehn Gebote hingegeben, die unter anderem besagen: Kreativit&#228;t auszuleben, Sch&#246;nheit zu sch&#228;tzen, etwas Neues zu probieren, aus der Fantasie zu sch&#246;pfen, sich frei zu f&#252;hlen und es weiter zu geben &#8211; um nur einige davon zu nennen. In allen Punkten ist er seinen eigenen Geboten gefolgt und hat diese umgesetzt. Eines seiner sehr bekannten und vor allem beliebten Werke sind unter anderem die einzelnen Bilder der chinesischen Tierkreiszeichen. Wie in allen seinen Werken hat er auch hier die farbenfrohe, kreative Idee umgesetzt und in Form gebracht. F&#252;r jedes einzelne Tierkreiszeichen gibt es ein Bild, was sich an der Tiefgr&#252;ndigkeit in Verbindung mit Heiterkeit orientiert. Hier stellt Otmar Alt seine Kunst auf eine pr&#228;zise Art unter Beweis und kann wohl mit doppelter Begeisterung rechnen, denn nicht nur seine Werke, sondern auch die Geschichten und Mythen rund um die Tierkreiszeichen ernten besonderes Interesse.</p>
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		<title>Kubismus</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Jun 2010 08:19:09 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Zu Beginn des 20. Jahrhunderts, wurde die Stilrichtung der modernen Kunst, der Kubismus entwickelt und bekam daher ihre eigene Kunstrichtung, wurde schlie&#223;lich der Beginn der abstrakten Kunst, die auch heute noch gerne gesehen und ausgelebt wird. Abgeleitet aus dem franz&#246;sischen Wort &#8220;cube&#8221; f&#252;r Kubus, also W&#252;rfel, haben K&#252;nstler, wie Louis Vauxcelles und durchbrechend Jean Metzinger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zu Beginn des 20. Jahrhunderts, wurde die Stilrichtung der modernen Kunst, der Kubismus entwickelt und bekam daher ihre eigene Kunstrichtung, wurde schlie&#223;lich der Beginn der abstrakten Kunst, die auch heute noch gerne gesehen und ausgelebt wird.<span id="more-1613"></span> Abgeleitet aus dem franz&#246;sischen Wort &#8220;cube&#8221; f&#252;r Kubus, also W&#252;rfel, haben K&#252;nstler, wie Louis Vauxcelles und durchbrechend Jean Metzinger in Verbindung mit Albert Gleizes, diese Stilrichtung schlie&#223;lich entwickelt und abgehandelt. Hierbei handelt es nicht um undefinierbare abstrakte Kunst, sondern durchaus um eine besondere Art, der Betrachtung, allt&#228;glicher Gegenst&#228;nde und Dinge, K&#246;rper und Landschaften. Der Kubismus l&#228;sst verschiedene Betrachtungsm&#246;glichkeiten und Sichtweisen zu. Je nach Perspektive kann sich die geometrische Darstellungsform ver&#228;ndern und entsprechend wieder gegeben werden. Im Kubismus gibt es zwei verschiedene Methoden, einmal der Analytische Kubismus und zum anderen der Synthetische Kubismus. In beiden Formen geht es um die Zerlegung von Dingen, in geometrische Formen. Im Analytischen Kubismus befasst sich der K&#252;nstler ausschlie&#223;lich mit der Zerlegung und illustriert diese unter Verzicht von einer vieler Farben, zerteilt die Gegenst&#228;nde und K&#246;rper einzig und erarbeitet dabei ein sehr kantig zersplittertes Gem&#228;lde, wof&#252;r meist nur Graut&#246;ne, helles Braun und Schwarz verwendet wird, manche dieser Werke sind auch nur in Schwarz-Wei&#223; gehalten. Im Synthetische Kubismus hingegen, macht es sich der K&#252;nstler zu eigen, die Zerlegung wieder aufzubauen, w&#228;hlt also m&#246;glichst viele Farben und l&#228;sst ein Gem&#228;lde entstehen, welches K&#246;rper und Dinge auf eine besondere, geometrische Art wieder zum Leben erwecken l&#228;sst. Nennenswerte K&#252;nstler des Kubismus sind beispielsweise Jeann Rij-Rousseau, Kasimier Malewitsch, Pablo Picasso, Fernand Léger, Georges Braque, Jean Metzinger, Robert Delaunay, Adré Lhote, Roger de La Fresnaye und Jean Gris. Der Kubismus definiert sich &#252;ber eine abstrakte Kunstrichtung, die eine besondere Tiefgr&#252;ndigkeit beinhaltet und daher wohl auch auf eine gro&#223;e Sympathie trifft.</p>
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		<title>Marc Chagall</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Jun 2010 09:22:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frankkugler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Marc Chagall wurde im Jahr 1887 in Russland geboren und ging 1910 nach Paris, um sich dort dem Kreis Robert-Delaunay anzuschlie&#223;en. Nach Stationen in Holland, Italien und den USA lie&#223; er sich 1948 in Frankreich nieder und starb dort im M&#228;rz 1985.
Man sagt ihm nach, dass er ein Poet, Tr&#228;umer, Exot und Fantast war, kurzgefasst, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Marc Chagall wurde im Jahr 1887 in Russland geboren und ging 1910 nach Paris, um sich dort dem Kreis Robert-Delaunay anzuschlie&#223;en. Nach Stationen in Holland, Italien und den USA lie&#223; er sich 1948 in Frankreich nieder und starb dort im M&#228;rz 1985.<span id="more-1611"></span></p>
<p>Man sagt ihm nach, dass er ein Poet, Tr&#228;umer, Exot und Fantast war, kurzgefasst, er war zu Lebzeiten ein k&#252;nstlerischer Eigenbr&#246;tler und ein Au&#223;enseiter. Seine poetischen Bilder geh&#246;ren zu den popul&#228;rsten und beliebtesten Kunstwerken des 20. Jahrhunderts, wie den Ersten Weltkrieg und die russische Revolution. Fantasievolle Farbenpracht und seine unersch&#246;pfliche r&#228;tselhafte Poesie, sein Reichtum an Visionen haben seinen Bildern den Ausdruck verliehen. Chagall hat alle H&#246;hen und Tiefen des 20. Jahrhunderts erlebt. Er war ein Jahrhundertmaler von tiefer Weisheit und feinem Humor. F&#252;r Chagall war Gott in allen Menschen und Dingen und er vermischte in seinen Bildern die Geschichte der Bibel mit der Welt im Alltag. Die Fantasie und den poetischen Reichtum besa&#223; er auch als Dichter.</p>
<p>Er malte Bilder mit d&#246;rflichen Szenen, H&#228;hnen, Pferden, K&#252;hen und durch die Luft schwebende Liebespaare. Seine Werke haben dabei auch alle eine tiefgr&#252;ndige Bedeutung. So symbolisiert der Eiffelturm beispielsweise den Himmel, bzw. die Freiheit, der zumeist nackt dargestellte Busen, steht sowohl f&#252;r Erotik, aber auch f&#252;r Fruchtbarkeit und Leben. Auch die dargestellten Tiere bringt er in Verbindung mit einer h&#246;heren Bedeutung.</p>
<p>Er geh&#246;rt zu den Hauptvertretern des gegenst&#228;ndlichen Expressionismus. Sein Malstil setzt sich zusammen aus Fauvismus, russischer Volkskunst und j&#252;discher Mystik. Die j&#252;dische Herkunft wird immer wieder in seinen Bildern sichtbar.</p>
<p>Chagall gestaltete auch Geb&#228;ude und entwarf beeindruckende Glaskunstwerke. F&#252;r seine Werke erhielt er mehrere Auszeichnungen, wie der Carnegie-Preis f&#252;r Malerei, den Ehrendoktor der University of Glasgow, der Erasmus-Preis und den Titel als Ehrenb&#252;rger der franz&#246;sischen Stadt Vence, sowie zwei weitere Auszeichnungen, durfte er miterleben.</p>
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		<title>Salvador Dali  (Teil 2)</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Jun 2010 08:36:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frankkugler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissenswertes]]></category>

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		<description><![CDATA[Die fantastisch-bizarren Gebilde und die absurden Gegenstandskombinationen seiner Bilder sind demnach als Symbole des Unterbewu&#223;ten zu verstehen und das Malen selbst der Traumarbeit vergleichbar. 1931 entstanden seine ber&#252;hmten „ Weichen Uhren“ (Die Beharrlichkeit der Erinnerung) zu sehen im New York  Museum of Modern Art, und 1935 „Die Brennende Giraffe“, die im Baseler Kunstmuseum h&#228;ngt. Trotz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die fantastisch-bizarren Gebilde und die absurden Gegenstandskombinationen seiner Bilder sind demnach als Symbole des Unterbewu&#223;ten zu verstehen und das Malen selbst der Traumarbeit vergleichbar. 1931 entstanden seine ber&#252;hmten „ Weichen Uhren“ (Die Beharrlichkeit der Erinnerung) zu sehen im New York  Museum of Modern Art, und 1935 „Die Brennende Giraffe“, die im Baseler Kunstmuseum h&#228;ngt. Trotz dieser theoretischen Voraussetzungen bleibt Dali jedoch motivisch anderen surrealistischen Malern, wie Max Ernst, Yves Tanguy und Giorgio de Chirico, stark verpflichtet.<span id="more-1609"></span></p>
<p>Daneben finden sich auch Anlehnungen aus der &#228;lteren Kunstgeschichte, wie zum Beispiel bei Raffael und Vermeer. Wesentliche Elemente seiner Kunst sind die Provokation und der Schock, die auch sei pers&#246;nliches Verhalten pr&#228;gten und schlie&#223;lich zu seinem Ausschluss aus der surrealistischen Bewegung f&#252;hrten. Noch vor dem Zweiten Weltkrieg versuchte Dali in den USA Fu&#223; zu fassen und richtete seine Kunst immer st&#228;rker auf den kommerziellen Erfolg aus. Seine Neigung zur Selbstinszenierung verwendet er nun h&#228;ufig zur Imagepflege und vor allem zur Kommerzialisierung und Popularisierung seiner Kunst. Seit den 60iger Jahren wurde ihm mehrere repr&#228;sentative Ausstellung zuteil, f&#252;r die er eigens Bilder anfertigte. Die kleinformatigen Gem&#228;lde der fr&#252;heren Jahre wichen seit 1958 pomp&#246;sen Werken mit geschichtlichen Themen wie Die Schlacht von Tetuán aus dem Jahr 1962, das ein Format von 308 × 406 cm aufweist. Das Bild beschreibt die spanische Eroberung Tétouans in Marokko im Jahr 1860. Dalí malte ein Monumentalgem&#228;lde pro Jahr, das bekannteste ist Die Entdeckung Amerikas durch Christoph Columbus von 1959. Meisterwerke der letzten Periode sind Der Thunfischfang (1966/67) und Halluzinogener Torero, gemalt zwischen 1968 und 1970.</p>
<p>Im Jahre 1972 wurde ein Dali-Museum in Figueras er&#246;ffnet. Dalís Werke sind im ganzen Geb&#228;ude verteilt; der Besucher findet Gem&#228;lde, stereoskopische Fotografien, ein biegsames Metallkruzifix, das Regentaxi, einen Mae West-Saal als Environment, in dem Dalí sein Mae-West-Gem&#228;lde aus den Jahren 1934 bis 1935 dreidimensional nachgebildet hat, sowie Werke anderer K&#252;nstler wie Breker, Fuchs, Wolf Vostell und Marcel Duchamp. Ein Raum ist Dalís Freund, dem katalanischen Maler Antoni Pichot, dem Neffen von Ramon Pichot, gewidmet. Antoni Pichot wurde nach Dalís Tod Direktor des Museums. Die in klassischer Manier gefertigten Decken- und Wandgem&#228;lde erg&#228;nzen das Interieur. Kunst, Kitsch und Karikatur sind im ganzen Museum in verwirrend pomp&#246;ser Eintracht verbunden.</p>
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		<title>Salvador Dali (Teil 1)</title>
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		<pubDate>Mon, 31 May 2010 13:54:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frankkugler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissenswertes]]></category>

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		<description><![CDATA[Dali war ein spanischer Maler und der bedeutendste Vertreter des Surrealismus, wurde am 11.05.1904 in Figueras bei Gerona in Katalonien geboren. Er starb am 23. Januar 1989. Schon fr&#252;h mit der Malerei befasst, erhielt er 1916 ersten Zeichenunterricht. Seine fr&#252;hen Bilder verarbeiten Einfl&#252;sse des Impressionismus und der spanischen Malerei des 19.Jahrhunderts, seit 1920 auch des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dali war ein spanischer Maler und der bedeutendste Vertreter des Surrealismus, wurde am 11.05.1904 in Figueras bei Gerona in Katalonien geboren. Er starb am 23. Januar 1989. Schon fr&#252;h mit der Malerei befasst, erhielt er 1916 ersten Zeichenunterricht.<span id="more-1607"></span> Seine fr&#252;hen Bilder verarbeiten Einfl&#252;sse des Impressionismus und der spanischen Malerei des 19.Jahrhunderts, seit 1920 auch des italienischen Futurismus. Die f&#252;r sein sp&#228;teres Werk so charakteristische glatte Lasurtechnik, die ihm den pr&#228;zisen Illusionismus der Darstellung erm&#246;glichte, lernte er an der Akademie von S. Fernando in Madrid, wo er seit 1921 studierte. Schon damals befreundete er sich mit dem Schriftsteller Frederico Garcia Lorca, dem Filmregisseur Luis Bunuel und einer Gruppe von Anarchisten. Ma&#223;gebend f&#252;r die Bilder der folgenden Zeit war das Vorbild der italienischen Pittura metafisica Giorgio de Chiricos. 1926 wurde Dali wegen Aufwiegelung der Studenten und ungeb&#252;hrlichen Betragens von der Akademie verwiesen und begab sich bald darauf nach Paris, wo er Picasso und Andre Breton, dem Haupt der surrealistischen Bewegung, begegnete.</p>
<p>Sein vermutlich erstes surrealistisches Gem&#228;lde, Blut ist S&#252;sser Als Honig, datiert aus dem Jahr 1928. Durch die Vermittlung von Joan Miro wurde er schlie&#223;lich Mitglied der surrealistischen Gruppe. Etwa gleichzeitig drehte er mit Luis Bunuel die beiden surrealistischen Filme in „Ein Andalusischer Hund“ (1929) und „Das Goldene Zeitalter“ (1931), deren Erstauff&#252;hrung in Paris einen Skandal ausl&#246;ste. Die nun breit einsetzende Produktion surrealistischer Bilder zeichnet sich durch die Verbindung von extrem naturalistischer Malweise mit bizarr-irrationaler Thematik aus. Ankn&#252;pfend an die surrealistische Methode der „ecriture automatique“, die dem absichtsvollen Schaffen des K&#252;nstlers das freie Assoziationsspiel des Unterbewussten entgegensetzt, entwickelt Dali seine eigene „paranoische-kritische Methode“, die er selbst definiert als eine „spontane Methode irrationaler Erkenntnis, die auf kritisch interpretatorischer Assoziation von Wahnvorstellungen beruht“. Ma&#223;gebend f&#252;r diese Auslotung des Unterbewu&#223;ten war der Einfluss der Psychoanalyse Sigmund Freuds, den Dali 1938 pers&#246;nlich kennenlernte.</p>
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		<title>Caspar David Friedrich</title>
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		<pubDate>Thu, 20 May 2010 05:37:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frankkugler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissenswertes]]></category>

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		<description><![CDATA[Caspar David Friedrich wurde am 05. September 1774 in Greifswald geboren. Er starb am 07. Mai 1840 in Dresden. Er geh&#246;rte zu den bedeutendsten Malern und Zeichnern der deutschen Fr&#252;h-Romantik. Dies beeinflusste er wie kaum ein anderer K&#252;nstler dieser Zeit. Seine Werke haben h&#228;ufig Natur- und Landschaftsdarstellungen zum Thema, die Natur besitzt darin oft einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Caspar David Friedrich wurde am 05. September 1774 in Greifswald geboren. Er starb am 07. Mai 1840 in Dresden. Er geh&#246;rte zu den bedeutendsten Malern und Zeichnern der deutschen Fr&#252;h-Romantik. Dies beeinflusste er wie kaum ein anderer K&#252;nstler dieser Zeit. Seine Werke haben h&#228;ufig Natur- und Landschaftsdarstellungen zum Thema, die Natur besitzt darin oft einen metaphysich-transzendenter Charakter.<span id="more-1605"></span></p>
<p>Caspar David Friedrich verk&#246;rperte den typischen Romantiker. Er galt als eher introvertiert, weltscheu, naturverbunden und religi&#246;s. Seine Bilder lassen sich oft als melancholisch interpretieren. Er stand in seiner Auffassung zur Natur im krassen Gegensatz zum Realismus. F&#252;r ihn galt die Natur als Spiegel menschlicher Empfindungen.<br />
Caspar David Friedrich folgte nicht dem italienischen Kunsttrend und war auch kein Anh&#228;nger der antiken Meister. Nach seinem Verst&#228;ndnis sollte Kunst zwischen den beiden Werken Gottes, Mensch und Natur, vermitteln. Das spiegelt sich in seiner Ann&#228;herung an den Natursch&#246;nheiten, in deren Darstellungen er Stimmungen und Empfindungen verarbeitete. Seine Werke spieglen demzufolge keine reinen Abbilder der Natur wider, sondern sie vergegenst&#228;ndlichen das Unfassbare, das metaphysische Empfindungen. Die realistisch-emotionale Darstellungsweise der Landschaften wird unter anderem durch eine unendlich scheinende Weite verst&#228;rkt.</p>
<p><strong>Seine Lieblingsfarben und Symbolik</strong></p>
<p>Die Farbe Violett (und allgemein ein Kontrast zwischen Dunkel im unteren Teil und heller Darstellung im oberen Teil eines Bildes) dominiert in einigen Bildern. Sie ist und war, nicht nur f&#252;r Friedrich, die Farbe der Trauer und Melancholie. Durch sie wirkt das gesamte Bild schwerm&#252;tig. Die h&#228;ufig depressive Seelenverfassung Friedrichs ist anhand solcher Bilder zu ahnen.</p>
<p>Das Naturerlebnis in der deutschen (Um-)Welt war f&#252;r Friedrich ein sehr pers&#246;nliches mystisch-religi&#246;ses Ereignis. Er sah Gott in der Natur wirken, eine panentheistische Religionsauffassung, die Friedrich zwar in Widerspruch zur Orthodoxie des zeitgen&#246;ssischen Protestantismus setzte, der die Natur eher als „heidnische Mutter“ sah, ihn aber mit der Theologie und Religionsphilosophie des deutschen Idealismus &#252;bereinstimmen lie&#223;. In seinen  Bildern versenken seine Figuren sich mit dem Betrachten des Naturschauspiels in das G&#246;ttliche. Sie verbinden dadurch die dunkle, irdische Gegenwart, in der sie sich befinden, mit  dem hellen, &#252;berirdischen Jenseits. Die Ferne wird als Symbol f&#252;r eine helle, erw&#252;nschte  Zukunft interpretiert.</p>
<p>Der Lebensweg eines Menschen wird zum Beispiel in „Mondaufgang am Meer“ durch  Schiffe dargestellt, die sich zwar noch auf dem Meer befinden, aber irgendwann den Hafen anlaufen werden, was mit dem Ziel oder Tod gleichzusetzen ist.</p>
<p>Das Fundament, auf dem sich die Personen befinden, ist h&#228;ufig ein gewaltiger Stein oder Fels.  F&#252;r Friedrich stellt der Glaube, genauso unersch&#252;tterlich wie ein Findling, das geistige Fundament eines Menschen dar. Die Menschen stehen meist gefestigt, beeindruckt und in  guter Kleidung.</p>
<p>Schnee wurde von Friedrich, anders als im Rokoko des 16. und 17. Jahrhundert, nicht als  saisonaler Zuckerguss, sondern als dicht am schweigsamen Tode gesehen, eine f&#252;r Friedrich typische Mystifizierung (&#228;hnlich der von Kiefernw&#228;ldern und anderen Motiven).<br />
Die immergr&#252;ne Fichte wurde von Friedrich, wie von seinen Zeitgenossen, als Ewigkeitsverweis verstanden.<br />
Auf den Mythos der deutschen Eiche hat Friedrich in seinen Bildern ebenfalls Bezug genommen.</p>
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		<title>Ber&#252;hmte Kunstwerke</title>
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		<pubDate>Tue, 11 May 2010 06:10:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frankkugler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissenswertes]]></category>

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		<description><![CDATA[Neben bekannten St&#252;cken findet man in unserem Gem&#228;ldeshop eine Vielzahl neuer K&#252;nstler und Kunstwerke. Die Moderne Kunst erfreut sich immer gr&#246;&#223;erer Beliebtheit, dennoch sollten die ber&#252;hmten Werke aus alten Zeiten nicht in Vergessenheit geraten. Jedes Werk erz&#228;hlt eine eigene Geschichte.
Im Gem&#228;ldeshop findet man sogar ausgew&#228;hlte St&#252;cke, wie Cenacono von Leonardo da Vinci. Nat&#252;rlich ist dieses [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neben bekannten St&#252;cken findet man in unserem Gem&#228;ldeshop eine Vielzahl neuer K&#252;nstler und Kunstwerke. Die Moderne Kunst erfreut sich immer gr&#246;&#223;erer Beliebtheit, dennoch sollten die ber&#252;hmten Werke aus alten Zeiten nicht in Vergessenheit geraten. Jedes Werk erz&#228;hlt eine eigene Geschichte.<span id="more-1602"></span></p>
<p>Im Gem&#228;ldeshop findet man sogar ausgew&#228;hlte St&#252;cke, wie Cenacono von Leonardo da Vinci. Nat&#252;rlich ist dieses Werk nicht als Original, sondern lediglich als Kunstdruck zu verkaufen. Das Gem&#228;lde ist besser bekannt, als „Das Abendmal“. Das Gem&#228;lde zeigt die zw&#246;lf Apostel, Simon Petrus, Andreas, Johannes, Philippus, Jakobus, Bartholom&#228;us, Matt&#228;us, Thomas, Simon, Thadd&#228;us, Zelotes und Judas Ischarios mit Jesus beim Abendmal. Da Vinci verwendet mit Absicht keine heiligen Scheine. Auf dem Gem&#228;lde wird dem Betrachter in Form einer bildhaften Isolierung des Verr&#228;ters Judas n&#228;her gebracht. Judas l&#228;sst er dabei au&#223;en vor und stellt vordergr&#252;ndig die Mimik der einzelnen J&#252;nger dar.</p>
<p>Das Gem&#228;lde z&#228;hlt zu den ber&#252;hmtesten Gem&#228;lden. Es ist so bekannt und beliebt, das viele K&#252;nstler an neue Werke an das Werk von Da Vinci anlehnten. Das Original musste in den letzten Jahren und im Laufe der Zeit sehr oft restauriert werden. Das Bild wies bereits zu da Vincis Lebzeiten einige Risse auf, die Farben fing an zu bl&#228;ttern. Der Grund daf&#252;r, da Vinci experimentierte bei diesem Werk mit organischen Farben. &#220;ber die Jahrhunderte wurde das Gem&#228;lde durch Vernachl&#228;ssigung, Vandalismus, schlechte Umwelteinfl&#252;sse und mangelte bzw. ungeschickte Reparaturen schwer besch&#228;digt. Im Jahre 1980 wurde das Werk da Vincis als Weltkulturerbe erkl&#228;rt und wird heute durch Sicherheits-und Staubschleusen vor einem weiteren Verfall bewahrt.</p>
<p>Dies ist nur eines von unz&#228;hligen und prachtvollen Kunstwerken, die man zur heutigen Zeit als Kunstdrucke teilweise recht preiswert kaufen kann. Unser Gem&#228;ldeshop l&#228;sst die alten und ber&#252;hmten Werke wieder aufatmen und bleiben uns stets in Erinnerung. Die Originale besitzen im Gegensatz zu den Kunstdrucken einen unsch&#228;tzbaren Wert.</p>
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		<title>Pop-Art</title>
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		<pubDate>Mon, 03 May 2010 13:49:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frankkugler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die sogenannte Pop-Art ist eine Kunstrichtung der Malerei, die Mitte der 1950iger Jahre, in England und den USA entstand. Das Besondere daran war, dass sich die Kunstrichtung v&#246;llig unabh&#228;ngig voneinander entwickelte. In den 60iger Jahren geh&#246;rte sie zu der vorherrschenden Ausdrucksform in Nordamerika und Europa. Die beliebtesten Motive dieser K&#252;nstler kommen aus dem Alltag, dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die sogenannte Pop-Art ist eine Kunstrichtung der Malerei, die Mitte der 1950iger Jahre, in England und den USA entstand. Das Besondere daran war, dass sich die Kunstrichtung v&#246;llig unabh&#228;ngig voneinander entwickelte. In den 60iger Jahren geh&#246;rte sie zu der vorherrschenden Ausdrucksform in Nordamerika und Europa. Die beliebtesten Motive dieser K&#252;nstler kommen aus dem Alltag, dem Konsum, der Massenmedien und der Werbung.<span id="more-1600"></span></p>
<p>Pop-Art – die Bezeichnung wird dem englischen Kunstkritiker Lawrence Alloway zugeschrieben wird h&#228;ufig als „Antikunst“ und als Reaktion auf die betont intellektuelle abstrakte Kunst charakterisiert, die sich dem Trivialen zuwendet. Der Popk&#252;nstler fordert die absolute Realit&#228;t, das hei&#223;t, dass alle Elemente rein, klar definierbare Gegenstands-Elemente sein m&#252;ssen. Die Formen werden bei einigen K&#252;nstlern wie in Comic-Heften mit schwarzen Linien umrandet (Outlines). Oft sind die dargestellten Gegenst&#228;nde wie in einem Plakat ohne Tiefe, also fl&#228;chig dargestellt. Die Farben sind immer klar, es werden meistens nur die unbunten und Prim&#228;rfarben angewendet.</p>
<p>Banale Gegenst&#228;nde des Alltags werden isoliert und entweder allein oder in Collagen der wie bei Wolf Vostell in Dé-coll/agen oder bei KP Brehmer in seinen Trivialgrafiken verfremdet und verarbeitet. Pop-Art ist eine Verkn&#252;pfung von Realit&#228;t und Kunst, die mit eigenen abstrakten Mitteln hantiert. Innerhalb der Pop-Art kann man zwei verschiedene Grundhaltungen ausmachen. Zum einen eine anf&#228;ngliche Begeisterung f&#252;r den nach dem Zweiten Weltkrieg wiedererlangten Wohlstand und die damit verbundene Konsumgesellschaft, zum anderen eine sp&#228;tere kritisierende Haltung. Diese ist auf Geschehnisse wie den Vietnamkrieg, die Ermordung John F. Kennedys, Rassenunruhen und den steigenden Drogenkonsum in den USA in den 60er Jahren zur&#252;ckzuf&#252;hren, da sie die Verwundbarkeit dieser scheinbar perfekten kalkulierten Wohlstandsgesellschaft aufzeigten.<br />
Von vielen Kunsthistorikern und Kritikern wird Richard Hamilton als Begr&#252;nder der Pop Art bezeichnet. Sein Werk „Just what is it that makes today&#8217;s home so different, so appealing?” von 1956 (Collage, heute: Kunsthalle T&#252;bingen) gilt als erstes Werk der Pop-Art, das alle typischen Ingredienzien enthielt. Die Arbeit wurde als Motiv f&#252;r das Plakat zur Ausstellung „This is Tomorrow“ genutzt, die 1956 in der White Chapell Gallery in London stattfand. Diese Ausstellung war das letzte gemeinsame Ereignis der Independent Group, ein von befreundeten K&#252;nstlern gebildeter Kreis, der das Ph&#228;nomen der Massenmedien und ihre Beziehung zur zeitgen&#246;ssischen Kunst diskutierten. Gleichzeitig wollte der Kreis einer interessierten &#214;ffentlichkeit neue Themen in ungew&#246;hnlicher Pr&#228;sentationsform nahe bringen. Eduardo Paolozzi, Peter Blake, David Hockney, Allen Jones, R. B. Kitaj waren die weiteren wichtigsten K&#252;nstler der englischen Pop-Art.</p>
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		<title>Die ber&#252;hmtesten Maler des Realismus – Teil 2</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Apr 2010 08:42:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frankkugler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Adolph Friedrich Erdmann von Menzel wurde am 08.Dezember 1815 in Breslau geboren. Er wurde 1898 geadelt und ist am 09. Februar 1905 in Berlin gestorben. Er war Maler, Zeichner und Illustrator. Er gilt als der bedeutendste deutsche Realist des 19. Jahrhunderts. Sein Lebenswerk ist au&#223;erordentlich vielf&#228;ltig. Er ist einer der wenigen K&#252;nstler, die schon zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Adolph Friedrich Erdmann von Menzel wurde am 08.Dezember 1815 in Breslau geboren. Er wurde 1898 geadelt und ist am 09. Februar 1905 in Berlin gestorben. Er war Maler, Zeichner und Illustrator. Er gilt als der bedeutendste deutsche Realist des 19. Jahrhunderts. Sein Lebenswerk ist au&#223;erordentlich vielf&#228;ltig. Er ist einer der wenigen K&#252;nstler, die schon zu Lebzeiten bekannt und hoch geehrt wurde. Das lag im Besonderen an seine historisierenden Darstellungen aus dem Leben Friedrichs des Gro&#223;en.<span id="more-1598"></span></p>
<p>Menzel wurde im damaligen preu&#223;ischen Breslau geboren. Sein Vater Carl Erdmann Menzel betriebe eine Steindruckerei und erkannte fr&#252;h die k&#252;nstlerische Begabung seines Sohnes. So zog die Familie Menzel 1830 in die aufstrebende Hauptstadt Berlin. So wollte zum einen die Familie ihrem Sohn eine akademische Ausbildung erm&#246;glichen und zum anderen erhoffte sich sein Vater ein besseres Gesch&#228;ft in der Hauptstadt. Leider starb sein Vater nur zwei Jahre sp&#228;ter und so musste der erst 16 j&#228;hrige Menzel f&#252;r den Lebensunterhalt der Familie sorgen.</p>
<p>Somit f&#252;hrte er das v&#228;terliche Gesch&#228;ft fort und zeichnete sich durch seine typischen Charaktereigenschaften aus. Pflichtbewusstsein, Flei&#223; und Selbstdisziplin f&#252;hrten ihn dann 1833, neben dem Beruf, an die Berliner Akademie der K&#252;nste. Nach sechs Monaten gab er entt&#228;uscht diesen Versuch auf und bildete sich fortan autodidaktisch weiter.</p>
<p>Den ersten Auftrag zu einer Illustration einer mehrb&#228;ndigen Geschichte Friedrich des Gro&#223;en von Franz Theodor Kugler erhielt Menzel 1839. Diese Arbeit brachte die entscheidende Wende in Menzels Leben. Sie machte ihn einer breiten &#214;ffentlichkeit bekannt und verschaffte ihm wichtige Kontakte sowie weitere Auftr&#228;ge. In den darauf folgenden Jahren illustrierte er zwei Werke aus dem Friedrich-Themenkreis. Durch seine Popularit&#228;t wurden seine Gem&#228;lde, zun&#228;chst historische Themen behandelnd, sp&#228;ter dann der Gegenwart gewidmet, immer begehrter.</p>
<p>Der wachsende Ruhm brachte einen gesellschaftlichen Aufstieg mit sich und zahlreiche Ehrungen. So wurde Menzel zum Beispiel 1853 zum Mitglied der K&#246;niglichen Akademie der K&#252;nste gew&#228;hlt. 1856 wurde er zum Professor ernannt, der aber nie unterrichtete. Sein Aufstieg gipfelte mit dem 1898 erhaltenen Schwarzen Adlerorden, mit dem der erbliche Adel verbunden war.</p>
<p>Am 9. Februar 1905 starb Adolph Menzel. Kaiser Wilhelm II., der in Menzel einen Verherrlicher des Preu&#223;entums sah und ihn deshalb sehr verehrte, ordnete ein Staatsbegr&#228;bnis an und folgte mit seiner Familie dem Sarg. Seine letzte Ruhest&#228;tte fand Adolph Menzel auf dem Dreifaltigkeits-Friedhof II, im Feld OM, G1. Die Ehrengrabst&#228;tte schm&#252;ckt eine Bronzeb&#252;ste nach dem 1875 entstandenen Modell von Reinhold Begas. Wenig sp&#228;ter fand in der Nationalgalerie eine Gedenkausstellung statt. Die Galerie erwarb den Nachlass Menzels.</p>
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		<title>Die ber&#252;hmtesten Maler des Realismus &#8211; Teil 1</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Apr 2010 13:22:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frankkugler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der wohl bekannteste K&#252;nstler und Erfinder des Realismus ist eindeutig Gustave Courbet. Er pr&#228;gte aber nicht alleine diese Stilrichtung. Neben diesem K&#252;nstler sind noch Adolf von Menzel, Honore Daumier und François Milet K&#252;nstler, die ihre Zeit pr&#228;gten. Nennen sollte man aber auch Edouard Manet und Edgar Degas. Auf keinen Fall darf man Jean-Baptiste Camille Corot [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der wohl bekannteste K&#252;nstler und Erfinder des Realismus ist eindeutig Gustave Courbet. Er pr&#228;gte aber nicht alleine diese Stilrichtung. Neben diesem K&#252;nstler sind noch Adolf von Menzel, Honore Daumier und François Milet K&#252;nstler, die ihre Zeit pr&#228;gten. Nennen sollte man aber auch Edouard Manet und Edgar Degas. Auf keinen Fall darf man Jean-Baptiste Camille Corot und Giovanni Fattori vergessen. Fangen wir also mit dem Erfinder des Realismus an.<span id="more-1595"></span></p>
<p><strong>Gustave Courbet</strong></p>
<p>Gustave Courbet wurde am 10. Juni 1819 in Ornans geboren, gestorben ist er am 31.Dezember 1877 in La Tour de Peiz, in der Schweiz. Courbet wuchs in einer gutb&#252;rgerlichen Familie im ostfranz&#246;sischen Jura auf. Auf Wunsch seiner Eltern studierte er a 1837 Rechtswissenschaften auf dem College Royal in Besançon. Sein Hang zum Zeichnen setzte sich fr&#252;h durch und bereits nach einem Jahr des Studiums, nahm er Zeichenstunden bei Charles Antoine Flajoulot.</p>
<p>1840 verlie&#223; er Besançon Richtung Paris, um offiziell in Paris Rechtskurse zu nehmen. Doch in Wahrheit nahm er weiter Zeichenunterricht und entwickelte seine Technik. Indem er im Louvre und andere Museen die dortigen Kunstwerke vornehmlich spanischer und holl&#228;ndischer Meister kopierte, verfeinerte er seine Technik und er bem&#252;hte sich um Aufnahme seiner Werke im Pariser Salon. Dort wurden nur drei seiner 20 eingereichten Bilder in den Jahren 1841 bis 1847 angenommen. Eins war 1844 sein Selbstbildnis mit schwarzem Hund.</p>
<p>Nat&#252;rlich konnte er wie viele seiner Kollegen zu Lebzeiten nicht von seinen Werken leben. So war er auf die finanzielle Unterst&#252;tzung seiner Familie angewiesen. Virginie Binet, seine Geliebte, schenkte ihm 1847 einen Sohn, allerdings verlie&#223; sie ihn 1850 und nahm den Jungen mit. Zu seinen bekanntesten Arbeiten z&#228;hlen „Ein Begr&#228;bnis in Ornans“, „Selbstbildnis mit schwarzem Hund“, „Das Atelier des K&#252;nstlers“ und „L `Origine du monde“.</p>
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